Piper war eine New Yorker Pop-Rock-/Power-Pop-Band, die von 1975 bis 1978 aktiv war. Sie veröffentlichten zwei Alben bei A&M Records: ein selbstbetiteltes Debütalbum 1976 und den Nachfolger ,,Can't Wait" 1977. Nach einer Tournee mit Kiss im Rahmen der ,,Love Gun"-Tour, bei der sie jedoch kaum im Radio gespielt wurden, löste sich die Gruppe auf. Sänger und Gitarrist Billy Squier startete Anfang der 80er-Jahre eine erfolgreiche Solokarriere. Schlagzeuger Richie Fontana spielte später auf Paul Stanleys 1978 mit Platin ausgezeichnetem Soloalbum und arbeitete anschließend mit Laura Branigan zusammen. Heute genießt die Band eine treue Anhängerschaft unter Fans von obskurem Oldies-Rock. Mitte der 70er-Jahre sammelte Squier seine ersten Erfahrungen in der Musikindustrie, als er mit seiner neuen Band Piper einen Plattenvertrag abschloss. Piper veröffentlichte die beiden Studioalben ,,Piper" und ,,Can't Wait". Die Band wurde von Kritikern hochgelobt: Das Magazin Circus bezeichnete das selbstbetitelte Album als ,,das beste Debütalbum einer US-Rockband aller Zeiten". Piper wurde von derselben Managementfirma wie Kiss vertreten und trat 1977 im Vorprogramm der Band auf, unter anderem mit zwei ausverkauften Konzerten im New Yorker Madison Square Garden. Squier war sowohl Hauptsongwriter als auch Frontmann der Gruppe.