2017, Stellt euch vor, es ist wieder Anfang der 80er. Stellt euch vor, ein Deutscher schart eine Menge professioneller Musiker um sich, um was ganz großes Album zu kreieren. So etwas wie es seiner Zeit Judas Priest, Def Leppard und sonst noch wer tat. Im Jahr 2003 des Herren hat Rolf Munkes Tony Martin (Black Sabbath), Neil Murray (Whitesnake), Don Airey (Rainbow), Gerald Kloos und Anders Johansson (Hammerfall) zu sich gerufen, um diesen Hammer raus zu hauen. Im Gegensatz zum Erstling HYPNOTICA entschied sich Munkes für einen Sänger. Damit gab er dem Ganzen die Einheit, die wichtig für den Gesamteindruck ist. Dass diese Platte die Musik nichts revolutioniert oder vorgibt das Rad neu zu erfinden, war nicht Ansinnen des Mainman aus dem Süden Deutschlands. TRADING SOULS unterhält und fasziniert. Die Wurzeln der Platte liegen in den besagten 80ern. Freunde der Mega-Bands á la Black Sabbath (natürlich zu Tonys Zeiten), Whitesnake oder Deep Purple liegen hier Punkt genau.