2010, Das Material des selbstbetitelten Debuts scheint regelrecht auf Tim ´Ripper` Owens Stimme zugeschnitten, die Melodiebögen geradezu für sein großes Stimmvolumen ausgelegt. Natürlich stehen die Judas Priest-Vergleiche sofort wieder obenan, sind auch gerechtfertigt, drücken den Frontmann aber nicht mehr in jene Schiene, die man ihm seit jeher vorzugeben versucht. Begünstigt dadurch, dass der Power Metal, den Charred Walls Of The Damned zelebrieren, weitaus abwechslungsreicher ist als in den vorgegebenen Schemen von Iced Earth und Judas Priest, kann er sich entfalten, mit seiner Stimme arbeiten und experimentieren und letzten Endes wirklich alles aus sich herausholen. Doch was wären die Killer-Screams ohne die Steilvorlagen der Mitmusiker? Aber auch hier brauchen sich Fans traditionellen Metals keine Sorgen machen, denn neben Richard Christy sorgen Bass-Gigant Steve DiGorgio und Monster-Gitarrist Jason Suecof für packende Melodien, euphorische Riff-Attacken und Grooves, deren Handschrift erlesener nicht sein könnten.